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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-07-02 - 2021-01-01

Errichtungskosten und Erhaltungsaufwände als wichtigste Hemmfaktoren für die großflächige Begrünung von Stadtquartieren könnten durch lokale Selbstversorgung entscheidend gemindert werden. In diesem Kontext ermitteln wir anhand der Seestadt Aspern, welchen Beitrag verdichtete urbane Nahrungsmittelproduktion zu einem klimaneutralen, resilienten Stadtteil leistet bzw. leisten kann und wie dieser Beitrag nachhaltig stabilisiert bzw. optimiert werden kann. Wir evaluieren vor Ort praktizierte Formen der urbanen Selbstversorgung, ergänzen sie durch einen Abgleich mit internationalen Best Practice Beispielen und Experteneinschätzungen sowie Beteiligung von Akteur*innen durch weitere Systembausteine welche sodann auf lokalen Potenziale projiziert werden. Essbare (See)Stadt setzt räumliche und technische Potenziale für Begrünungsmaßnahmen und urbane Nahrungsproduktion mit dem sozialen Kapital in Relation, um zu zeigen, welche Voraussetzungen und Anreize „Betreiber*innen“ eines essbaren Stadtteils brauchen. Wir zeigen auf, wie die Seestadt und andere Quartiere kostenschonend und ressourceneffizient zu einem ‘Sustainable District’ transformiert werden können, indem vorhandene Infrastruktur, klimaschonende Stadtentwicklung, lokale Resilienz, Bürger*innen-Einbindung und -Bildung, Vernetzung und Nahversorgung sowie langfristige ökonomische Effizienz synergetisch zusammenwirken.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-02-05 - 2019-11-04

Das Verkehrsmodell Österreich ist das maßgebliche Instrument für die nationale Verkehrsplanung, für Verkehrsprognosen und vielfältige akademische, politische und planerische Tätigkeiten im Bereich der Verkehrsinfrastruktur. Es wird ab 2019 neu erstellt. VMÖ Los 2 betrifft die Erhebung und Aufbereitung von Daten im Personenverkehr. Es beinhaltet die Durchführung einer österreichweiten Mobilitätserhebung mit Hilfe eines kombinierten Revealed und Stated Preference-Verfahrens.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-03-01 - 2020-02-29

Ziel des Projektes ist es, herauszufinden, wie groß das Nachfragepotenzial nach Fernwärme ist, unter Berücksichtigung von thermischer Sanierung, der Nutzung von Dachflächen für Solarthermie und Photovoltaik etc., in einer zeitlich hoch aufgelösten Betrachtung von Energienachfrage und –bereitstellung. Dafür wird das energieraumplanerische GIS-Tool Energiezonenplanung Plus (EZP+) für das gesamte Gemeindegebiet Bisamberg mit ca. 1.900 Objekten, die überwiegend für Wohnen, aber auch für öffentliche und betriebliche Zwecke genutzt werden, angewendet, um jene Gebiete mit mittleren und hohen Wärmebedarfsdichten zu identifizieren und dahingehend abzuschätzen, mit welchem Wärmenachfragepotenzial, mit welchen Energiebereitstellungspotenzialen (Solarthermie, PV), mit welcher Wärmebelegung sowie mit welchen Netzverlusten in potenziellen Nahwärmeversorgungsgebieten zu rechnen ist. Die Ergebnisse sind als Vorstudie zu verstehen, um darauf aufbauend eine Strategie für die Energieraumplanung der Gemeinde Bisamberg zu erstellen.

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