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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-10-01 - 2020-12-31

Der gemeinsame Landschaftsraum zwischen den NÖ Regionen Mostviertel, Waldviertel, Weinviertel u. den Kreisen Südböhmen, Vysocina u. Südmähren wird durch Verbauung, Straßen u. intensive Nutzung zunehmend zerschnitten, Wildtiermigrationskorridore werden unterbrochen. Wichtige Schutzgebiete und naturnahe Landschaften (Kernlebensräume) wie die Nationalparks Thayatal u. Podyji od. die Ramsargebiete u. Moore des Waldviertels u. Südböhmens werden isoliert u. durch fehlenden Artenaustausch in ihrer Biodiversität beeinträchtigt. Neben der Verinselung gibt es in den Kernlebensräumen weitere Beeinträchtigungen z.B. durch Torfabbau, Entwässerung. Das übergeordnete Projektziel ist, im Sinne der EU-Strategie zur Grünen Infrastruktur, die großräumige Lebensraumvernetzung zwischen NÖ Kalkalpen, Böhmerwald, Böhmisch-Mährischen-Höhen u. Karpaten zu sichern, über die Grenze zu verknüpfen u. die Kernlebensräume durch abgestimmte Managementmaßnahmen zu erhalten. Damit sollen Natura 2000 Schutzziele umgesetzt, die Biodiversität, weitere Ökosystemdienstleistungen der Landschaft und attraktiver Erholungsraum für die Bevölkerung gesichert werden. 5 grenzüberschreitende Mechanismen werden zur Sicherung von Lebensraumvernetzung u. Wildtierkorridoren, zu Moorschutz u. Wildkatzenbestandsstützung beitragen u. Managementkonzepte für die Waldlebensräume und Pflanzenwelt der Nationalparks Thayatal u. Podyji liefern. Die Etablierung einer grenzüberschreitenden Arbeitsgruppe auf Umsetzungsebene der Schutzgebietsmanagements ermöglicht erstmals regelmäßigen Austausch in praktischen gemeinsamen Fragen. Weiters werden 2 Elemente der Grünen Infrastruktur in Form revitalisierter Moore u. lokaler Netze naturnaher Landschaftselemente geschaffen. Bewusstseinsbildende Maßnahmen werden Stakeholdern, der regionalen Bevölkerung u. Besuchern den Wert des natürlichen Erbes näherbringen und Verständnis f Maßnahmen schaffen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-07-05 - 2025-09-05

Das LArchiv sammelt und bewahrt Daten und Dokumente zur Geschichte der österreichischen Landschaftsarchitektur und sichert somit das landschaftsarchitektonische Erbe für die Zukunft. Die Sammlung bildet eine Grundlage, um die Geschichte der Landschaftsarchitektur in Österreich zu erforschen: die Entwicklung von Ausbildung und Berufsstand, den fachlichen und planerischen Diskurs, Biografien von Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten sowie und konzipierte gebaute Projekte. Die Sammlungstätigkeit des LArchiv konzentriert sich zeitlich auf das 20. und 21. Jahrhundert und geographisch auf Österreich. Der analoge Sammlungsbestand beinhaltet Vor- und Nachlässe von Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten (Pläne, Skizzen, Verträge, Korrespondenzen, Modelle, Bild-, Film- und Tonmaterial). Die digitale Sammlung umfasst Daten zu rund 500 Personen, deren Werken und Publikationen sowie Informationen zu Ausbildungsstätten und Fachorganisationen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-01-01 - 2019-06-30

Im Verbandsgebiet des Abwasserverbandes an der Traisen kam es bei Starkregenereignissen in den vergangenen Jahren immer wieder zu Überflutungen im Siedlungsraum. Durch die prognostizierte Zunahme an Starkregenereignissen durch den Klimawandel ist mit einer höheren Wahrscheinlichkeit mit Überflutungen zu rechnen, wenn im Einzugsgebiet keine Gegenmaßnahmen getroffen werden. Gegenstand des Projekts ist die Untersuchung der derzeitigen Situation im Abwasserverband an der Traisen aus Sicht von Siedlungswasserwirtschaft und Raumplanung. Das Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer Methode zur siedlungswasserwirtschaftlichen Analyse des Adaptierungs- bzw. Entkoppelungspotentials räumlicher Strukturen. Diese baut auf von Ingenieurbüros erhobenen Daten der abflusswirksamen Flächen auf, und erweitert diese um räumliche Daten zu Gebäudetypen, Flächennutzung, Flächenverfügbarkeit und Eigentümerstruktur. Darauf aufbauend erfolgt die Analyse der Anpassungsfähigkeit von Strukturtypen im Hinblick auf unterschiedliche Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung sowie die Abschätzung der Auswirkungen dieser Maßnahmen. Im Zuge des Projekts wird eine für das gesamte Verbandgebiet übertragbare methodische Vorgangsweise entwickelt. Diese wird, je nach verfügbarer Datenbasis in ausgewählten Teileinzugsgebieten angewandt und getestet. Das Ziel ist es, prioritäre Handlungsfelder zur Verbesserung der Überflutungsproblematik zu identifizieren. In einem Teileinzugsgebiet des Verbandsgebiets wird in Workshops mit politischen Entscheidungsträgern, Stakeholdern und Projektbeteiligten eine integrative räumliche Strategie der Siedlungsentwässerung formuliert und unterschiedliche Entwicklungsszenarien aufgezeigt werden. Abschließend erfolgt eine Vorstellung und Diskussion der Methodik mit allen Mitglieder des Abwasserverbands, um die Übertragbarkeit der Ergebnisse sicher zu stellen. Die Projektbearbeitung erfolgt in Kooperation mit lokalen Ingenieurbüros und Gemeinden, welche die erforderlichen Daten zur Verfügung stellen

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