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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit: 2016-07-22 - 2017-09-21

In Weidlingbach wurde im Sommer 2016 der erste Trailpark im Biosphärenpark Wienerwald in Weidlingbach eröffnet. Im Rahmen des Projekts werden mittels Zählgeräten Nutzungsinstensitäten sowie Informationen über das zeitliche Verhalten der Nutzergruppe Mountainbiker erfasst. Da in einem vorangegangenen Projekt bereits Zählungen in der Zeit vor der Eröffnung des Trailparks stattfanden, können etwaige Änderungen im zeitlichen Verhalten sowie der Besuchsintensitäten feststellt werden. Die Zählungen werden sowohl auf den beiden Wegen im Trailpark als auch auf Strecken in der Umgebung des Trailparks durchgeführt. Die generierten Informationen sind sowohl für die Entwicklung von Besuchermanagement und -lenkungsmaßnahmen als auch für die Etablierung weiterer Trailparks hilfreich.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit: 2015-03-01 - 2016-11-30

In einer Verlängerung unseres laufenden Projektes “Robust Risk Estimation” im direkten Anschluss um ein Jahr konzentrieren wir uns auf multivariate Aspekte und die Dynamik von Extremereignissen, was bislang noch nicht so detailliert getan wurde. In jeder unserer Referenzanwendungen, also bei den finanziellen Risiken einer Bank, im Gesundheitsmanagement bei den Krankenhausliegezeiten und damit assoziierten Kosten und in der Hydrologie bei den Abflusszeitreihen gibt es jeweils Fragestellungen, bei denen diese Aspekte nicht ignoriert werden können, sondern vielmehr explizit berücksichtigt werden müssen. Angesichts der dünnen Datengrundlage, die hierfür zur Verfügung steht, wird Modellmissspezifikation in den jeweiligen Anwendungen zu einem zentralen Thema. Dem begegnen wir zu einem gewissen Grad, indem wir vorschlagen, unsere robusten Verfahren mit Techniken des ”Robust-Likelihood-Ansatzes” dahingehend zu erweitern, dass sie sich geringen bis moderaten Modellabweichungen anpassen können. Dies setzt unsere erfolgreiche Arbeit an den theoretischen Grundlagen, sowie an der Entwicklung und Anwendung von robuste(n) Verfahren zum Risikomanagement in komplexen Systemen angesichts von Extremereignissen fort. Insbesondere erweitert es den Anwendungsbereich unserer im laufenden Projekt erstellten Software-Infrastruktur in R, die u.a. auch einen Satz mächtiger Diagnosewerkzeuge zur Erfassung des individuellen Einflusses einzelner Beobachtungen und deren ”Outlyingness” bereitstellt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit: 2016-09-01 - 2017-08-31

Klimawandel, Schadstoffbelastung und zunehmende soziale Heterogenität setzen die österreichischen Städte wachsenden Belastungen aus. Insbesondere die Anpassung der Infrastruktur verursachen enorme Kosten. Auch wirtschaftliche und soziale Kosten aufgrund immer zahlreicherer Hitzetage, hoher Feinstoffbelastung und sozialen Spannungen nehmen zu. Welche Lösungen gibt es? ‚Biotope City‘ ist ein Leitbild, das diese Zielsetzungen verfolgt. In Wien ist mit der Planung eines Wohnquartiers auf dem CocaCola-Areal (CCA) mit ca. 950 WE ein Projekt gestartet, das erstmals in seinem Masterplan dieses Leitbild der 'Biotope City' zur Grundlage nimmt. Alle Akteure von Planung, Realisierung und (späterer) Nutzung dieses Projekts sind dahin übereingekommen, dieses Leitbild in einem differenzierten, koordinierten Einsatz von Maßnahmen der Begrünung zu realisieren. Diese Zielsetzung gibt dem Projekt einen modellhaften Charakter, dessen Bedeutung weit über Wien hinausreichen kann. Dabei geht es um die Umsetzung eines Bündels von Begrünungsmaßnahmen, die zwar hier und da als einzelne bereits praktiziert worden sind, jedoch nie als Teil eines systematischen und aufeinander abgestimmten Vorgehens: mit innovativen Methoden zur Abschätzung von Effekten und Kosten von Grünbewuchs, integralen, kooperativen Planungsverfahren, Anpassung des Regelsystems von Stadt- und Bauplanung auf 'lebendige' Baukomponenten, neuen Verfahren der Pflege von Begrünung unter Einbezug von BewohnerInnen. Die Sondierung untersucht die Hemmnisse, die sich dem Leitbild 'Biotope City' in den Weg stellen, und arbeitet Vorschläge aus, wie sie strukturell beseitigt werden können. Es wird untersucht, inwieweit Streichungen von Begrünungsmaßnahmen vermieden werden können, auch durch den Einsatz neuer numerischer Berechnungsmethoden zur Abschätzung klimatischer Effekte und Kosten von Begrünung bereits im Entwurfsstadium.

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