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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-05-17 - 2017-12-16

Veränderungen in der Gesellschaft zeigen sich auch durch veränderte Ansprüche an den öffentlichen Raum. Mit dem jüngsten Zustrom von Geflüchteten nach Österreich sind Bevölkerung, Verwaltung und Regierung nicht nur mit einer Situation von gesteigerter Diversität konfrontiert sondern auch mit einem Mangel an Wissen zu den quantitativen und qualitativen soziodemographischen Daten der Geflüchteten (Buber-Ennser et al., 2016). Eine ähnliche Forschungslücke besteht auch in Bezug auf die Nutzung des öffentlichen Freiraums durch Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge; diese Forschungslücke ist insofern folgenschwer als der öffentliche Freiraum eine Schlüsselrolle für soziale Kohäsion und Integration spielt (Dangschat, 2000). Trotz der zentralen Rolle von öffentlichem Freiraum für soziale Kohäsion und Integration gibt es zurzeit noch wenige Studien, die Fragen der Freiraumnutzung, der Qualität des Wohnumfeldes und der Migration gemeinsam bearbeiten. Darüber hinaus beschäftigen sich wenige mit Geflüchteten. Aussagen aus vorhandene Studien, z.B. aus England, Italien oder Dänemark (z.B. Valentine et al., 20009; Cancellieri and Ostanel, 2015; Rishbeth and Powell, 2013; Hickman and Mai 2015), liefern zwar wertvolle Hinweise, können jedoch nicht unhinterfragt in den Wiener Kontext übernommen werden. Besonders wichtig erscheint es zu überprüfen, welche Wichtigkeit Freiräume in der direkten Nachbarschaft der Unterkünfte von Asylsuchenden haben, welche Freiraumtypen und welche Nutzungsangebote bevorzugt werden, und wie sich das Vorhandensein von Asylsuchenden im öffentlichen Raum auf die Freiraumnutzung und –Wahrnehmung von langansässigen BewohnerInnen auswirken, bzw. welche Potentiale und Konflikte damit verbunden sein können. Die Studie gliedert sich daher in zwei Schritte. In einem ersten Schritt werden Grundaussagen und –themen in Bezug auf Freiraumnutzung durch Geflüchtete und soziale Kohäsion erhoben. Nach einer Strukturierung und Typologisierung der Aussagen wird gemeinsam mit der Auftraggeberin das weitere Vorgehen in Schritt II bzw. IIa vereinbart. Damit werden erste Schritte gesetzt um: • Die Freiraumnutzung von männlichen Asylsuchenden aus unterschiedlichen Herkunftsländern zu erfassen • Aktuelle und potenzielle Nutzungskonflikte zu erkennen • Ein „Stimmungsbild“ über das Leben im öffentlichen Raum in Wien zu erfassen • Im kleinen Kreis zum Kennenlernen und Austausch beizutragen • Empfehlungen zur Standortsuche von Grundversorgungseinrichtungen vorzubereiten
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-03-10 - 2017-11-09

Um im operationalen Tagesgeschäft der für Interventionen im öffentlichen Raum zuständigen Dienststellen Zeit-, Organisations- und Argumentationsaufwand zu reduzieren, soll ein über das gesamte Stadtgebiet geltendes Standortkonzept für Kioske und Werbeanlagen erstellt werden. Darin wird festgehalten, welche Arten von Werbeanlagen und welche Kioske wo genehmigt werden können. Hauptaugenmerk liegt auf Kriterien der Stadtgestaltung (gemäß Checkliste "Einfach Entscheiden !"). Die Arbeit baut auf vorhandenen und vom Auftraggeber beigestelIten planerischen Grundlagen (P) auf, die, wo nötig, aktualisiert werden. In zwei Arbeitsschritten (2.1, 2.2.3) werden konkrete Ortsbegehungen (0) angeboten, um der Plandarstellung entsprechende Argumente hinzuzufügen, besonders kritische Standorte zu analysieren und standortscharfe Beschreibungen zu erhalten. Für das Standortkonzept Wien werden Beispiele aus anderen Städten überprüft.Im vorliegenden Projekt für Wien werden sowohl der Arbeitsschritt der Datenerhebung als auch der Arbeit sschritt der Begehungen und beschreibenden Analysen für Kioske und Werbeanlagen durchgeführt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-04-01 - 2017-10-31

Ausgangssituation Rund 5.500 Personen fahren täglich mit der Bahn über den Semmering. Unkommentiert zieht die pittoreske voralpine Landschaft mit der einzigartigen Bahnstrecke an den Zugfenstern vorbei. Wenn im Vorbeifahren das Interesse für das UNESCO-Welterbe geweckt wird, fehlt es an weiterführenden Informationen! Ziel Auf der Fahrt mit dem Zug über den Semmering sollen via Audioguide Informationen über das Welterbe Semmeringbahn (Gloggnitz-Mürzzuschlag) sowie die Kulturlandschaft zur Verfügung gestellt werden. Der Audioguide soll Lust auf eine nähere Auseinandersetzung mit der Welterbe-Region Semmeringbahn machen.

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