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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-03-01 - 2020-02-29

Zahlreiche Studien zeigten die Empfindlichkeit des Tourismus in Österreich im Blick auf den Klimawandel und verdeutlichten mögliche ökonomische Effekte, Risiken aber auch Möglichkeiten der Entwicklung. Auf der Anderen Seite trägt der Tourismus selbst entscheidend zum Klimawandel bei. Aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung wird eine spezifische, sorgfältig reviewte Betrachtung und Bewertung erforderlich. Das Ziel des Special Report Tourism ist es das bestehende Wissen zum Thema zusammen zutragen und zu bewerten. Dabei soll der Prozess offen gestaltet werden und das vorhandenen Wissen aus Wissenschaft und Praxis integriert werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-01 - 2020-12-31

Das Forschungsprojekt untersucht die öffentliche Wahrnehmung und die Landschaftspräferenzen von Landschaftspflegemaßnahmen von Trockenwäldern und -standorten in den USA (Upper Great Lakes Region). Die wichtigsten vier Forschungsfragen lauten: 1. Landschaftspräferenzen von Landschaftspflegemaßnahmen: Inwieweit beeinflussen forstliche Landschaftspflegemaßnahmen die Landschaftspräferenzen der Bevölkerung bzw. Erholungssuchenden? 2. Ästhetisches and ökologisches Design: Inwieweit beeinflussen Größe/Ausgestaltung von forstlichen Maßnahmen die Landschaftspräferenzen? 3. Ökologische Information: Verändern Informationen über die ökologische Bedeutung der Landschaftspflegemaßnahmen ihre Akzeptanz in der Bevölkerung? 4. Gibt es Unterschiede in der Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung aufgrund sozio-demographischer Charakteristika bzw. Interessen, bspw. Erholungsaktivitäten.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-05-09 - 2020-01-08

Das Projekt hat die dauerhafte Etablierung eines grenzüberschreitenden Besuchermonitoringsystems als Hauptbaustein für ein Sozio-ökonomisches Monitoring in den beiden Nationalparken Bayerischer Wald und Šumava zum Ziel. Die steigende Erholungsnutzung und die daraus resultierenden Konflikte zwischen verschiedenen Nutzergruppen und mit Belangen des Naturschutzes stellen heutzutage eine der zentralen Herausforderungen des Managements von Großschutzgebieten dar. Nur durch verlässliche Daten über die Quantität und die qualitativen Eigenschaften von Besuchern kann ein Management durchgeführt werden, das den Besuchern das erwartete Naturerlebnis ermöglicht und den Schutzzielen der Nationalparke Rechnung trägt. Daten über das raumzeitliche Verhalten, die soziodemographische Struktur, aber auch über die Wünsche, Erwartungen und die Vorbildung der Besucher stellen eine wichtige Grundlage für eine nachhaltige Umweltbildungs- und Besucherinformationsarbeit dar. Aufgrund der Sprachbarrieren und der Wegeverbindungen zwischen den Schutzgebieten kann nur durch ein gemeinsames, grenzüberschreitendes sozio-ökonomisches Monitoring (SÖM) eine fundierte Datengrundlage für gute Managemententscheidungen erarbeitet werden. Im Rahmen des Projektes soll ein dauerhaftes grenzüberschreitendes Besuchermonitoring als Hauptbestandteil eines umfassenden sozio-ökonomischen Monitorings in den beiden Nationalparken konzipiert werden. Zur Etablierung eines gemeinsamen, grenzüberschreitenden Besuchermonitorings ist die bereits bestehende und im Nationalpark Bayerischer Wald erprobte Methodik auf den Nationalparks Šumava zu übertragen um die Vergleichbarkeit und Zusammenführbarkeit der Daten zu gewährleisten. Weiteres werden insgesamt fünf thematische Erhebungspakete entwickelt. Besonderes Augenmerk wird auf grenzüberschreitende Besucherströme, auf die Evaluierung mehrsprachiger Angebote und kulturelle Unterschiede in Erwartungshaltung und Wahrnehmung der Besucher gelegt. Ein zentrales Anliegen ist es, hierdurch die Bedürfnisse der jeweils ausländischen Besucher besser kennenzulernen und mit entsprechenden Angeboten darauf zu reagieren, um den grenzüberschreitenden Austausch zu fördern.

Betreute Hochschulschriften

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