Forschung


Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-01 - 2020-12-31

Das Forschungsprojekt untersucht die öffentliche Wahrnehmung und die Landschaftspräferenzen von Landschaftspflegemaßnahmen von Trockenwäldern und -standorten in den USA (Upper Great Lakes Region). Die wichtigsten vier Forschungsfragen lauten: 1. Landschaftspräferenzen von Landschaftspflegemaßnahmen: Inwieweit beeinflussen forstliche Landschaftspflegemaßnahmen die Landschaftspräferenzen der Bevölkerung bzw. Erholungssuchenden? 2. Ästhetisches and ökologisches Design: Inwieweit beeinflussen Größe/Ausgestaltung von forstlichen Maßnahmen die Landschaftspräferenzen? 3. Ökologische Information: Verändern Informationen über die ökologische Bedeutung der Landschaftspflegemaßnahmen ihre Akzeptanz in der Bevölkerung? 4. Gibt es Unterschiede in der Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung aufgrund sozio-demographischer Charakteristika bzw. Interessen, bspw. Erholungsaktivitäten.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-05-09 - 2020-01-08

Das Projekt hat die dauerhafte Etablierung eines grenzüberschreitenden Besuchermonitoringsystems als Hauptbaustein für ein Sozio-ökonomisches Monitoring in den beiden Nationalparken Bayerischer Wald und Šumava zum Ziel. Die steigende Erholungsnutzung und die daraus resultierenden Konflikte zwischen verschiedenen Nutzergruppen und mit Belangen des Naturschutzes stellen heutzutage eine der zentralen Herausforderungen des Managements von Großschutzgebieten dar. Nur durch verlässliche Daten über die Quantität und die qualitativen Eigenschaften von Besuchern kann ein Management durchgeführt werden, das den Besuchern das erwartete Naturerlebnis ermöglicht und den Schutzzielen der Nationalparke Rechnung trägt. Daten über das raumzeitliche Verhalten, die soziodemographische Struktur, aber auch über die Wünsche, Erwartungen und die Vorbildung der Besucher stellen eine wichtige Grundlage für eine nachhaltige Umweltbildungs- und Besucherinformationsarbeit dar. Aufgrund der Sprachbarrieren und der Wegeverbindungen zwischen den Schutzgebieten kann nur durch ein gemeinsames, grenzüberschreitendes sozio-ökonomisches Monitoring (SÖM) eine fundierte Datengrundlage für gute Managemententscheidungen erarbeitet werden. Im Rahmen des Projektes soll ein dauerhaftes grenzüberschreitendes Besuchermonitoring als Hauptbestandteil eines umfassenden sozio-ökonomischen Monitorings in den beiden Nationalparken konzipiert werden. Zur Etablierung eines gemeinsamen, grenzüberschreitenden Besuchermonitorings ist die bereits bestehende und im Nationalpark Bayerischer Wald erprobte Methodik auf den Nationalparks Šumava zu übertragen um die Vergleichbarkeit und Zusammenführbarkeit der Daten zu gewährleisten. Weiteres werden insgesamt fünf thematische Erhebungspakete entwickelt. Besonderes Augenmerk wird auf grenzüberschreitende Besucherströme, auf die Evaluierung mehrsprachiger Angebote und kulturelle Unterschiede in Erwartungshaltung und Wahrnehmung der Besucher gelegt. Ein zentrales Anliegen ist es, hierdurch die Bedürfnisse der jeweils ausländischen Besucher besser kennenzulernen und mit entsprechenden Angeboten darauf zu reagieren, um den grenzüberschreitenden Austausch zu fördern.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-01 - 2019-08-31

Schüler/innen verbringen den Großteil des Tages in der Schule und werden kognitiv intensiv gefordert. Die Pausen zwischen den Schulstunden sind für die Regeneration der Leistungsfähigkeit daher sehr wichtig. Hier setzt das Projekt Green4brain an und untersucht und vergleicht die restorative Wirkung verschiedener (Frei)räume in der Schule und Wohnumgebung auf die mentale Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden von Schüler/innen. In einem inter- und transdisziplinären Ansatz arbeiten Wiener Schulen gemeinsam mit einem Wissenschaftsteam aus der Erholungsplanung, Schul- und Umweltmedizin und Umwelttechnik. Die Schüler/innen agieren im Projekt auf drei Ebenen: als Forschende, als Untersuchungsgruppe und als betroffene Akteur/innen. Das Projekt setzt beim Lebensalltag der Jugendlichen an: sie nehmen ihre eigenen (Erholungs)Räume in der Schule und Wohnumgebung zu unterschiedlichen Jahreszeiten auf und analysieren ihr eigenes Erholungsverhalten sowie ihre Erfahrungen mit den Räumen. Mittels Feldexperiment werden anschließend standardisierte Messungen der restorativen Wirkung ausgewählter Räume auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Jugendlichen durchgeführt. Dabei kommen verschiedene nicht invasive Messmethoden auf psychischer, physischer und kognitiver Ebene zum Einsatz. Die Messungen sind in der Schule und in einem öffentlichen Grünraum zu unterschiedlichen Jahreszeiten geplant. Im Rahmen einer quantitativen Befragung mittels bildgestütztem Wahlmodell wird weiters untersucht, wie öffentliche Grünräume geplant werden müssen, damit sie auch in der nicht vegetativen Jahreszeit attraktiv zur Erholung sind. In einer Zukunftswerkstatt erarbeiten die Jugendlichen abschließend Strategien, um die restorativen Effekte in der eigenen Schule zu steigern. Das Projekt wird im Rahmen des Sparkling Science Forschungsprogrammes des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft gefördert.

Betreute Hochschulschriften

FIS