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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit: 2016-07-22 - 2017-09-21

In Weidlingbach wurde im Sommer 2016 der erste Trailpark im Biosphärenpark Wienerwald in Weidlingbach eröffnet. Im Rahmen des Projekts werden mittels Zählgeräten Nutzungsinstensitäten sowie Informationen über das zeitliche Verhalten der Nutzergruppe Mountainbiker erfasst. Da in einem vorangegangenen Projekt bereits Zählungen in der Zeit vor der Eröffnung des Trailparks stattfanden, können etwaige Änderungen im zeitlichen Verhalten sowie der Besuchsintensitäten feststellt werden. Die Zählungen werden sowohl auf den beiden Wegen im Trailpark als auch auf Strecken in der Umgebung des Trailparks durchgeführt. Die generierten Informationen sind sowohl für die Entwicklung von Besuchermanagement und -lenkungsmaßnahmen als auch für die Etablierung weiterer Trailparks hilfreich.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit: 2016-07-01 - 2017-05-31

Sowohl Tiere als auch Pflanzen werden in ihrer Entwicklung und ihrem Lebensrhythmus von äußeren Einflüssen gesteuert. Temperatur, Niederschlag und Photoperiode spielen eine große Rolle. Vor dem Hintergrund des sich ändernden Klimas wird es immer schwieriger, Beginn und Endzeit von Aktivitätsphasen der Tiere vorauszusagen. Zudem sind Veränderungen in der Demographie der Populationen sowie in der Wahl der Areale zu erwarten. Am Beispiel der ektothermen Artengruppe der Amphibien wird anhand herpetologischer Langzeitdaten und Klimadaten untersucht, ob in den letzten 50 Jahren (je nach Datenverfügbarkeit) bereits Veränderungen der Aktivitätszeiten (z.B. früheres Einsetzen der Wanderzeitpunkte) erkennbar sind und inwieweit diese mit klimatischen Veränderungen in Zusammenhang stehen. Zudem soll der mögliche Einsatz pflanzenphänologischer Phasen als Indikator für Amphibienaktivität geprüft werden. Hierzu werden Langzeitdaten phänologischer Beobachtungen ausgewertet und etwaige Zusammenhänge mit den herpetologischen Daten geprüft. Die Ergebnisse tragen dazu bei, die Auswirkung der Klimaänderung auf die Lebensphasen der Amphibien besser zu verstehen. Mit Hilfe der Pflanzen als Indikator für das Einsetzen von Wanderzeitpunkten könnten zudem Aktivitätsphasen der Tiere besser abgeschätzt und etwaige Schutzmaßnahmen (z.B. temporäre Amphibienschutzanlagen, Einsatz von freiwilligen HelferInnen) zeitlich besser abgestimmt werden. Bei positiven Ergebnissen ist eine Ausweitung der Untersuchungen auf andere Artengruppen denkbar.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit: 2016-05-01 - 2018-04-30

SPECIFIC – SPEcific ClImate change ForesIght in projeCt design and EIA zielt darauf ab, eine Unterstützung bei der Integration von Klimawandelfolgen in der Planung, Entwicklung und Genehmigung von großen UVP-pflichtigen Infrastrukturprojekten auf der passenden Ebene zu bieten. Die Ergebnisse des ACRP Projekts envisage-cc (5. Call) zeigten, dass die Hauptauswirkungen des Klimawandels auf Projekte und deren Projektumgebungen meist nur auf einer abstrakten Ebene bekannt sind. Die Übertragung auf die regionale Planungsebene bzw. den lokalen Planungskontext ist bisher noch eine Herausforderung für die verschiedenen beteiligten Akteursgruppen (Projektentwickler, UVP-Behörden und UVP-Gutachter/Planungsbüros). SPECIFIC konzentriert sich darum auf die Anwendbarkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse über Klimawandelfolgen auf der konkreten und spezifischen Projektebene - einschließlich der Identifizierung von speziellen Datenanforderungen und Klimaprognosen als Input für die UVP. Gleichzeitig soll auch die Machbarkeit für die beteiligten Akteure beachtet werden. In einem auf Fallstudien basierenden Szenario-Technik-Ansatz, der aktiv alle Hauptgruppen von Akteuren einbindet, wird SPECIFIC Strategien für die verstärkte Integration von Klimawandelfolgen untersuchen. Dabei wird auf einer Ex-post-Analyse aufgebaut, die die Berücksichtigung von Klimawandelfolgen in der UVP in der Vergangenheit erhebt. Die (planerischen und rechtlichen) Rahmenbedingungen werden ebenso in die Analyse einfließen, wie die Empfehlungen von Hilfsmitteln (Leitfäden, Checklisten...) zur Berücksichtigung von Klimawandelfolgen auf verschiedenen Ebenen der UVP. Dabei wird auch berücksichtigt, inwieweit eine Vorbereitung auf der strategischen Ebene der SUP hilfreich ist.

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