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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-05-09 - 2020-01-08

Das Projekt hat die dauerhafte Etablierung eines grenzüberschreitenden Besuchermonitoringsystems als Hauptbaustein für ein Sozio-ökonomisches Monitoring in den beiden Nationalparken Bayerischer Wald und Šumava zum Ziel. Die steigende Erholungsnutzung und die daraus resultierenden Konflikte zwischen verschiedenen Nutzergruppen und mit Belangen des Naturschutzes stellen heutzutage eine der zentralen Herausforderungen des Managements von Großschutzgebieten dar. Nur durch verlässliche Daten über die Quantität und die qualitativen Eigenschaften von Besuchern kann ein Management durchgeführt werden, das den Besuchern das erwartete Naturerlebnis ermöglicht und den Schutzzielen der Nationalparke Rechnung trägt. Daten über das raumzeitliche Verhalten, die soziodemographische Struktur, aber auch über die Wünsche, Erwartungen und die Vorbildung der Besucher stellen eine wichtige Grundlage für eine nachhaltige Umweltbildungs- und Besucherinformationsarbeit dar. Aufgrund der Sprachbarrieren und der Wegeverbindungen zwischen den Schutzgebieten kann nur durch ein gemeinsames, grenzüberschreitendes sozio-ökonomisches Monitoring (SÖM) eine fundierte Datengrundlage für gute Managemententscheidungen erarbeitet werden. Im Rahmen des Projektes soll ein dauerhaftes grenzüberschreitendes Besuchermonitoring als Hauptbestandteil eines umfassenden sozio-ökonomischen Monitorings in den beiden Nationalparken konzipiert werden. Zur Etablierung eines gemeinsamen, grenzüberschreitenden Besuchermonitorings ist die bereits bestehende und im Nationalpark Bayerischer Wald erprobte Methodik auf den Nationalparks Šumava zu übertragen um die Vergleichbarkeit und Zusammenführbarkeit der Daten zu gewährleisten. Weiteres werden insgesamt fünf thematische Erhebungspakete entwickelt. Besonderes Augenmerk wird auf grenzüberschreitende Besucherströme, auf die Evaluierung mehrsprachiger Angebote und kulturelle Unterschiede in Erwartungshaltung und Wahrnehmung der Besucher gelegt. Ein zentrales Anliegen ist es, hierdurch die Bedürfnisse der jeweils ausländischen Besucher besser kennenzulernen und mit entsprechenden Angeboten darauf zu reagieren, um den grenzüberschreitenden Austausch zu fördern.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-01-01 - 2019-06-30

Im Projekt INSiGHTS geht es darum Lösungen zu finden, die diese neuen Tourismusstrategien unterstützen. Ziel ist es, die Regionen für der Urlauber attraktiver zu machen und gleichzeitig die lokalen natürlichen und kulturellen Ressourcen zu schützen. Darüber hinaus wird das Projekt dazu beitragen, neue Produkte entlang der Donau zu entwickeln, die der wachsenden Nachfrage nach „slow“, „green“ und gesundheitsorientiertem Tourismus gerecht werden. Diese Urlaubs- und Reiseformen schützen und erhalten das kulturelle und natürliche Erbe und erlauben ein touristisches Wachstum bei gleichzeitiger Beachtung einer nachhaltigen Entwicklung. Die Zusammenarbeit dieser Regionen entlang der Donau ermöglicht eine nachhaltige touristische Entwicklung und ein kooperatives Lernen voneinander und miteinander. Aufbauend auf einer nachhaltigen Tourismus-Strategie in den acht beteiligten Regionen entlang der Donau werden vom schwäbischen Donautal in Deutschland bis nach Bulgarien neue langsame und grüne Tourismusprodukte entwickelt. Die Ideen sollen in die Umgebung ausstrahlen und Vorbildfunktion entwickeln. Zu den geplanten Ergebnissen gehören ein Smart card-System, umweltgerechte, grüne Tourismuspakete, neue Führungen, Umweltbildungs- und Naturerlebnisangebote im Tourismus, Angebote, die zu umweltfreundlichen und gesundheitsorientierten Erlebnissen einladen, ein slow-Tourismus Netzwerk mit spezifischen Angeboten sowie eine Vielfalt spannender, unverwechselbarer Angebote zur Nachhaltigkeit in ländlichen und städtischen Räumen. Die BOKU, vertreten durch das Institut für Landschaftsentwicklung, ist einer der beiden Wissenschaftspartner in diesem Projekt und ist für die Entwicklung von Nachhaltigkeitskriterien und Indikatoren verantwortlich. Diese bilden die Grundlage für ein Selbstevaluierungs_Modul, das in den jeweiligen Partnerregionen angewandt wird.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-07-22 - 2017-09-21

In Weidlingbach wurde im Sommer 2016 der erste Trailpark im Biosphärenpark Wienerwald in Weidlingbach eröffnet. Im Rahmen des Projekts werden mittels Zählgeräten Nutzungsinstensitäten sowie Informationen über das zeitliche Verhalten der Nutzergruppe Mountainbiker erfasst. Da in einem vorangegangenen Projekt bereits Zählungen in der Zeit vor der Eröffnung des Trailparks stattfanden, können etwaige Änderungen im zeitlichen Verhalten sowie der Besuchsintensitäten feststellt werden. Die Zählungen werden sowohl auf den beiden Wegen im Trailpark als auch auf Strecken in der Umgebung des Trailparks durchgeführt. Die generierten Informationen sind sowohl für die Entwicklung von Besuchermanagement und -lenkungsmaßnahmen als auch für die Etablierung weiterer Trailparks hilfreich.

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