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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-01-01 - 2019-06-30

Im Projekt INSiGHTS geht es darum Lösungen zu finden, die diese neuen Tourismusstrategien unterstützen. Ziel ist es, die Regionen für der Urlauber attraktiver zu machen und gleichzeitig die lokalen natürlichen und kulturellen Ressourcen zu schützen. Darüber hinaus wird das Projekt dazu beitragen, neue Produkte entlang der Donau zu entwickeln, die der wachsenden Nachfrage nach „slow“, „green“ und gesundheitsorientiertem Tourismus gerecht werden. Diese Urlaubs- und Reiseformen schützen und erhalten das kulturelle und natürliche Erbe und erlauben ein touristisches Wachstum bei gleichzeitiger Beachtung einer nachhaltigen Entwicklung. Die Zusammenarbeit dieser Regionen entlang der Donau ermöglicht eine nachhaltige touristische Entwicklung und ein kooperatives Lernen voneinander und miteinander. Aufbauend auf einer nachhaltigen Tourismus-Strategie in den acht beteiligten Regionen entlang der Donau werden vom schwäbischen Donautal in Deutschland bis nach Bulgarien neue langsame und grüne Tourismusprodukte entwickelt. Die Ideen sollen in die Umgebung ausstrahlen und Vorbildfunktion entwickeln. Zu den geplanten Ergebnissen gehören ein Smart card-System, umweltgerechte, grüne Tourismuspakete, neue Führungen, Umweltbildungs- und Naturerlebnisangebote im Tourismus, Angebote, die zu umweltfreundlichen und gesundheitsorientierten Erlebnissen einladen, ein slow-Tourismus Netzwerk mit spezifischen Angeboten sowie eine Vielfalt spannender, unverwechselbarer Angebote zur Nachhaltigkeit in ländlichen und städtischen Räumen. Die BOKU, vertreten durch das Institut für Landschaftsentwicklung, ist einer der beiden Wissenschaftspartner in diesem Projekt und ist für die Entwicklung von Nachhaltigkeitskriterien und Indikatoren verantwortlich. Diese bilden die Grundlage für ein Selbstevaluierungs_Modul, das in den jeweiligen Partnerregionen angewandt wird.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-07-22 - 2017-09-21

In Weidlingbach wurde im Sommer 2016 der erste Trailpark im Biosphärenpark Wienerwald in Weidlingbach eröffnet. Im Rahmen des Projekts werden mittels Zählgeräten Nutzungsinstensitäten sowie Informationen über das zeitliche Verhalten der Nutzergruppe Mountainbiker erfasst. Da in einem vorangegangenen Projekt bereits Zählungen in der Zeit vor der Eröffnung des Trailparks stattfanden, können etwaige Änderungen im zeitlichen Verhalten sowie der Besuchsintensitäten feststellt werden. Die Zählungen werden sowohl auf den beiden Wegen im Trailpark als auch auf Strecken in der Umgebung des Trailparks durchgeführt. Die generierten Informationen sind sowohl für die Entwicklung von Besuchermanagement und -lenkungsmaßnahmen als auch für die Etablierung weiterer Trailparks hilfreich.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-05-01 - 2018-04-30

SPECIFIC – SPEcific ClImate change ForesIght in projeCt design and EIA zielt darauf ab, eine Unterstützung bei der Integration von Klimawandelfolgen in der Planung, Entwicklung und Genehmigung von großen UVP-pflichtigen Infrastrukturprojekten auf der passenden Ebene zu bieten. Die Ergebnisse des ACRP Projekts envisage-cc (5. Call) zeigten, dass die Hauptauswirkungen des Klimawandels auf Projekte und deren Projektumgebungen meist nur auf einer abstrakten Ebene bekannt sind. Die Übertragung auf die regionale Planungsebene bzw. den lokalen Planungskontext ist bisher noch eine Herausforderung für die verschiedenen beteiligten Akteursgruppen (Projektentwickler, UVP-Behörden und UVP-Gutachter/Planungsbüros). SPECIFIC konzentriert sich darum auf die Anwendbarkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse über Klimawandelfolgen auf der konkreten und spezifischen Projektebene - einschließlich der Identifizierung von speziellen Datenanforderungen und Klimaprognosen als Input für die UVP. Gleichzeitig soll auch die Machbarkeit für die beteiligten Akteure beachtet werden. In einem auf Fallstudien basierenden Szenario-Technik-Ansatz, der aktiv alle Hauptgruppen von Akteuren einbindet, wird SPECIFIC Strategien für die verstärkte Integration von Klimawandelfolgen untersuchen. Dabei wird auf einer Ex-post-Analyse aufgebaut, die die Berücksichtigung von Klimawandelfolgen in der UVP in der Vergangenheit erhebt. Die (planerischen und rechtlichen) Rahmenbedingungen werden ebenso in die Analyse einfließen, wie die Empfehlungen von Hilfsmitteln (Leitfäden, Checklisten...) zur Berücksichtigung von Klimawandelfolgen auf verschiedenen Ebenen der UVP. Dabei wird auch berücksichtigt, inwieweit eine Vorbereitung auf der strategischen Ebene der SUP hilfreich ist.

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