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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-07-01 - 2020-05-31

Das Projekt verfolgt die Vision, Gemeinden, regionalen und zentralen Behörden sowie Experten und der breiten Öffentlichkeit Leitfäden und Tools zur Verfügung zu stellen, mit denen die Konsequenzen und Folgen verschiedener Siedlungsentwicklungsoptionen unter Berücksichtigung von Energiebedarf, Umweltwirkungen und Kosten über den gesamten Lebenszyklus – nicht nur von Gebäuden, sondern auch von Umfeldgestaltung, Infrastruktur und Mobilität bewertet werden können. Verschiedene Siedlungsstrukturen verursachen unterschiedliche Wirkungen, nicht nur aufgrund verschiedener Gebäudetypen, sondern auch bedingt durch Graue Energie in Gebäuden, Energiebedarf und Investitionen für Infrastruktur, Betriebskosten für öffentliche Dienstleistungen und Mobilitätsbedarf. Viele dieser Aspekte werden in vorhandenen Richtlinien und Leitfäden nicht (oder nur in geringerem Ausmaß) adressiert. Für eine ganzheitliche Betrachtung der von verschiedenen Siedlungsstrukturen ausgehenden Wirkungen stellt das Fehlen von Daten zur mit der Infrastruktur verbundenen Grauen Energie eine große Herausforderung dar. Gegenstand des Projektes ist daher eine Abschätzung der Grauen Energie in Gebäuden und der damitverbundenen Infrastruktur und Anlagen. Darüber hinaus wird der Energiebedarf im Betrieb der Gebäude berechnet. Die Abschätzungen erfolgen anhand verschiedener typischer Gebäude und Siedlungsdichten, aus denen der Energiebedarf der Bewohner für Mobilität ermittelt wird sowie eine Abschätzung der Investitionen und Betriebskosten für Infrastruktur und des Energiebedarfs und Kostenaufwands für öffentliche Dienstleistungen erfolgt. Ergänzend zu diesen Analysen wird untersucht, inwiefern Rahmenbedingungen wie Vorschriften, Förderungen, steuerliche Anreize und Präferenzen der Haushalte die individuelle Wohnungsnachfrage und Standortentscheidungen beeinflussen. Als Ergebnis der ökologischen und ökonomischen Bewertungen und dieser Untersuchungen zu den Rahmenbedingungen werden Politikempfehlungen formuliert und mit der Bereitstellung eines Online Tools auf Basis technischer und ökonomischer Bewertungen unterstützt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-07-01 - 2019-06-30

CAMARO-D (im Rahmen des Danube Transnational Programme) hat einen grenzüberschreitenden Gewässer- und Hochwasserschutz im Donaueinzugsgebiet zum Gegenstand. Das Institut für Raumplanung, Umweltplanung und Bodenordnung (IRUB) fungiert in diesem Projekt als „External Expert“ für den Fachbereich Raumplanung und Hochwasserrisikomanagement. Das IRUB liefert mit Schwerpunktsetzung auf die Verhältnisse in Österreich entsprechende Fachbeiträge zu: - Peer review of land use practices and their impacts - Review of best management practices - SWOT analysis of existing policy instruments - Report of applicable recommendations in the field of spatial planning - Transnational adaptation plan for integrated land-use management - Synthesis report of joint standards for function oriented landuse management and spatial planning within the Danube River Basin - Reviewed and fine-tuned guiding tool as a framework for the Land Use Development Plan Das IRUB leistet ferner Fachbeiträge zur Pilot Action "Hochwasservorsorge im Steirischen Ennstal" mit Schwerpunkt auf die Sicherung und das Management von Hochwasserabflussflächen im Talboden der Enns sowie auf die Integration von Hangwassergefahren in die örtliche Raumplanung.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-12-01 - 2017-09-30

Im Rahmen der ÖREK Partnerschaft „Risikomanagement Hochwasser“ wurden aufbauend auf den ÖROK Empfehlungen Nr. 52 zum „präventiven Umgang mit Naturgefahren in der Raumordnung“ zehn Empfehlungen zum Umgang mit Hochwasserrisiken in der Raumplanung ausgearbeitet. Da Empfehlungen dieser Art üblicherweise textlich knapp gefasst werden, sind zur Präzisierung der Inhalte sowie zur Klärung von Begrifflichkeiten weitergehende Erläuterungen vorgesehen. Gegenstand dieses Projekts ist die Erstellung von Erläuterungen zu den einzelnen Empfehlungen der ÖREK Partnerschaft „Risikomanagement Hochwasser“.

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