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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-06-01 - 2018-02-28

Bis ein Produkt seinen endgültigen Bestimmungsort erreicht hat, sind zahlreiche Akteure involviert: Dies umfasst Verlader, Speditionen, Terminal- und Infrastrukturbetreiber, Verkehrsunternehmen und die mit der Durchführung der Transporte beauftragten Personen, die miteinander in vielfältigen Austauschbeziehungen stehen. In all diesen Bereichen – das umfasst auch die akademische Begleitforschung – sind Frauen unterrepräsentiert. Zunächst widmet sich das Projekt EXCHANGES der Frage, in welchen Bereichen der logistischen Wertschöpfungskette Merkmale von Personen berücksichtigt werden bzw. werden könnten und in welchen Bereichen dieser Beziehungsketten Frauen überhaupt als Nutzerinnen betroffen sein können. Es wird untersucht, welche Potenziale eine stärkere Einbindung von Frauen in diesen Bereichen aufweist und welche geeigneten Ansätze existieren, um diese Potenziale optimal auszunutzen. Dabei geht es sowohl um professionelle NutzerInnen auf der Seite der Dienstleistungsanbieter, als auch um die NutzerInnen von Gütermobilitäts- und Logistikdienstleistungen auf der Nachfrageseite – wie auch der NutzerInnen entlang der Supply-Chain. Nach der Identifikation der personenrelevanten Felder geht es darum zu untersuchen, welche Bereiche der Gütermobilität und Logistik – inhaltlich gesehen – Genderrelevanz aufweisen bzw. in welchem Ausmaß die Genderrelevanz wirksam ist. Insbesondere wird untersucht, welche Rollen bzw. Positionen Frauen in der Branche einnehmen und inwiefern der Genderrelevanz in Forschung und Entwicklung Rechnung getragen wird. In einem nächsten Schritt werden branchenrelevante Unternehmen und Organisationen betrachtet, in denen Frauen bereits in Führungspositionen bzw. in forschungsrelevanten Schlüsselpositionen vertreten sind. Dabei wird untersucht, inwieweit die von Frauen eingebrachten Kompetenzen zu Innovationen in Geschäftsmodellen, Forschung und Unternehmensführung geführt haben bzw. führen können. Außerdem wird beleuchtet, welche (strukturellen und organisationalen) Rahmenbedingungen die Einbindung der Frauen positiv beeinflusst haben. Darauf aufbauend werden Strategien und Leitlinien für eine stärkere Integration von Frauen und für die zukünftig stärkere Berücksichtigung von genderrelevanten Fragestellungen in der Gütermobilität entwickelt – wobei vor allem anwendungsorientierte FTI-Projekte im Mittelpunkt stehen. Bei diesem F&E-Dienstleistungsprojekt ist eine enge Kooperation mit Forschungseinrichtungen der Unternehmen sowie Universitäten und Hochschulen notwendig, die durch innovative und interaktive Methoden in das Projekt eingebunden sind. Zur Durchführung des Projekts haben sich zwei interdisziplinäre Partnerinnen zusammengeschlossen, nämlich die Universität für Bodenkultur, Wien mit zwei Instituten (Institut für Verkehrswesen und Institut für Produktionswirtschaft und Logistik) und B-NK GmbH, Büro für nachhaltige Kompetenz (Verkehrsplanung, Unternehmensberatung, Genderforschung). So können die Themen Gütermobilität, Logistik und Gender optimal von wissenschaftlicher sowie unternehmerischer Seite beleuchtet werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-07-01 - 2018-06-30

Die vorliegende Studie zielt auf eine kritische Analyse und anwendungsorientierte Aufarbeitung der Ergebnisse der österreichweiten Mobilitätserhebung „Österreich Unterwegs“ des bmvit ab, die bestehende Wissensgrundlage wird dabei so aufgearbeitet, dass die konkrete Anwendbarkeit der Ergebnisse möglichst hoch wird. Durch die aktive Mitarbeit zweier Projektpartner an der Erhebung besteht die Möglichkeit, diese möglichst zeiteffizient und aus der Insiderperspektive darauf zu prüfen, welche (neuen) Anwendungsmöglichkeiten die vorliegenden Daten bieten und welche Forschungsfragen sie tatsächlich beantworten. Die beiden weiteren, externen Projektpartner bringen eine kritische Außensicht ein und ermöglichen eine Praktikabilitäts- und Usability-Prüfung der Datensätze aus NutzerInnen-Sicht, welche unter anderem auch der Entwicklung eines Indikatoren-Sets als Evidenzbasis für politische EntscheidungsträgerInnen dienen wird. Darüber hinaus wird das Aufzeigen von Möglichkeiten zur Mehrwertgenerierung (z.B. durch Verschneidung und Ergänzung mit Daten aus anderen Quellen) den Nutzen für möglichst viele Datenanwendungen weiter maximieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-06-01 - 2017-05-31

Das Projekt bereitet den ersten Einsatz autonomer Fahrzeuge im bedarfsorientierten öffentlichen Verkehr im ländlichen Raum vor. In einer quantitativen und qualitativen Analyse und basierend auf empirischen Daten werden die dabei zu erwartenden Wirkungen in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht spezifiziert. Die qualitative Untersuchung europäischer Pilotprojekte mit autonomen Fahrzeugen im urbanen Kontext stellt die NutzerInnenperspektive in den Vordergrund und ermöglicht neben dem Wissenstransfer über den aktuellen Stand der Forschung Rückschlüsse auf die Erfolgsbedingungen für eine gemeinschaftliche Nutzung autonomer Fahrzeuge. Rechtliche und technologische Voraussetzungen für den speziellen und neuartigen Anwendungsfall werden identifiziert und Empfehlungen zur Schaffung der nötigen bzw. förderlicher Rahmenbedingungen erarbeitet.

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