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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-01-01 - 2018-09-30

Vor dem Hintergrund verschiedenster Verkehrs- Umwelt- und Gesundheitskonzepte verfolgt das Land Tirol das ehrgeizige Ziel zur Steigerung des Radverkehrsanteils von derzeit rund 7 % auf bis zu 14 % im Jahr 2020 . Treibhausgasemissionen sollen reduziert, Umweltbelastungen verringert, Mobilitätsprobleme von Stau bis Erreichbarkeitsdefiziten gelöst und positive Gesundheitswirkungen durch mehr aktive Mobilität erreicht werden. Die im Radkonzept Tirol ermittelten Potenziale des Radverkehrs erfordern den Ausbau der Radinfrastruktur, um ein entsprechend attraktives Angebot als Anreiz bieten zu können. Im Zeitraum 2007 bis 2014 wurden rund 16,2 Mio € in die Radinfrastruktur in Tirol investiert. Um die derzeitigen Radverkehrsströme entsprechend abbilden, zeitliche Veränderungen dokumentieren und eine Erfolgskontrolle der Maßnahmen durchführen zu können, ist ein geeignetes Netz von (Dauer-)Zählstellen für den Radverkehr zu konzipieren. Mit geeigneten Radzähldaten können die Wirksamkeit von Verbesserungen im Radverkehr nachvollzogen werden, sowie ein Beitrag geleistet werden, die Radverkehrsmengen hochzurechnen beziehungsweise abzubilden. Ziel des vorgeschlagenen Projekts ist die systematische Erfassung bestehender Zählstellenanlagen im Land Tirol sowie die Konzeption einer sinnvollen Erweiterung des bestehenden Zählstellennetzes hinsichtlich zweckmäßiger Lage und technischer Ausgestaltung der Zählstellenanlagen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-11-01 - 2018-04-30

Anlass für die Erhebung ist die Markierung von 3 Durchgängen für Fußgänger in Wien, die im Herbst 2017 angebracht werden sollen. Es handelt sich um folgende, bereits existierende Durchgänge: • Praterstraße 42 • Gentzgasse 21/ Währinger Straße 100 • Ungargasse 13 Mit der Erhebung wird das Ziel verfolgt, die Nutzung und das Wissen um die Durchgänge vor und nach der Anbringung der neuen Markierungen zu erheben.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-15 - 2019-05-14

Räumliche und zeitliche Lücken im Mobilitätsangebot alternativ zur individuellen Pkw-Nutzung sind eine große Barriere für umweltfreundliches Verkehrsverhalten sowohl für die Gäste als auch für die Wohnbevölkerung in ländlichen Regionen. Speziell aufgrund der oft geringen und räumlich ungleichmäßigen Verteilung der Nachfrage sowie der überdurchschnittlichen Weglängen sind konventionelle Verkehrslösungen wie Linienbusse mit großvolumigen Fahrzeugen sowie die Förderung des Fuß- und Radverkehrs nur in Teilgebieten als beste Lösung wirtschaftlich umsetzbar. Ziel des Projektes LAST MILE ist es, bedarfsorientierte und nachhaltige Lösungen für regionale Mobilitätssysteme zu finden, um Gästen als auch BürgerInnen Alternativen zur PKW-Nutzung zu bieten. Ergebnis ist ein regionaler Aktionsplan, in dem entsprechende Maßnahmen zur Zielerreichung für die regionale Ebene definiert und in einer zweiten Phase umgesetzt werden.

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