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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-15 - 2019-05-14

Räumliche und zeitliche Lücken im Mobilitätsangebot alternativ zur individuellen Pkw-Nutzung sind eine große Barriere für umweltfreundliches Verkehrsverhalten sowohl für die Gäste als auch für die Wohnbevölkerung in ländlichen Regionen. Speziell aufgrund der oft geringen und räumlich ungleichmäßigen Verteilung der Nachfrage sowie der überdurchschnittlichen Weglängen sind konventionelle Verkehrslösungen wie Linienbusse mit großvolumigen Fahrzeugen sowie die Förderung des Fuß- und Radverkehrs nur in Teilgebieten als beste Lösung wirtschaftlich umsetzbar. Ziel des Projektes LAST MILE ist es, bedarfsorientierte und nachhaltige Lösungen für regionale Mobilitätssysteme zu finden, um Gästen als auch BürgerInnen Alternativen zur PKW-Nutzung zu bieten. Ergebnis ist ein regionaler Aktionsplan, in dem entsprechende Maßnahmen zur Zielerreichung für die regionale Ebene definiert und in einer zweiten Phase umgesetzt werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-08-01 - 2017-11-30

Im Rahmen des Projektes werden vorliegende Beispiele guter Praxis zur Förderung aktiver Mobilitätsformen in den Settings Schule, Betrieb und Gemeinden recherchiert und systematisiert. Die Systematisierung erfolgt nach einem Kategorisierungsschema, welches es ermöglicht, Maßnahmen gezielt nach bestimmten Aspekten zu screenen. Ausgewählte Interventionen werden detailliert zu folgenden Punkten untersucht und dargestellt: - Inhalte der Maßnahme und Nutzen hinsichtlich der Gesundheitsförderung für die Zielgruppe(n) und Institutionen, - Umfeld und Rahmenbedingungen, in der die Maßnahme umgesetzt wurde, - Faktoren, die zur erfolgreichen Umsetzung der Maßnahme beigetragen haben bzw. mögliche Hemmnisse und Strategien zur Bewältigung. Auf Basis der Analyse werden (settingübergreifende) Erfolgsfaktoren und konkrete Handlungsansätze für die Durchführung von Initiativen zur Förderung aktiver Mobilität abgeleitet.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-06-01 - 2018-02-28

Bis ein Produkt seinen endgültigen Bestimmungsort erreicht hat, sind zahlreiche Akteure involviert: Dies umfasst Verlader, Speditionen, Terminal- und Infrastrukturbetreiber, Verkehrsunternehmen und die mit der Durchführung der Transporte beauftragten Personen, die miteinander in vielfältigen Austauschbeziehungen stehen. In all diesen Bereichen – das umfasst auch die akademische Begleitforschung – sind Frauen unterrepräsentiert. Zunächst widmet sich das Projekt EXCHANGES der Frage, in welchen Bereichen der logistischen Wertschöpfungskette Merkmale von Personen berücksichtigt werden bzw. werden könnten und in welchen Bereichen dieser Beziehungsketten Frauen überhaupt als Nutzerinnen betroffen sein können. Es wird untersucht, welche Potenziale eine stärkere Einbindung von Frauen in diesen Bereichen aufweist und welche geeigneten Ansätze existieren, um diese Potenziale optimal auszunutzen. Dabei geht es sowohl um professionelle NutzerInnen auf der Seite der Dienstleistungsanbieter, als auch um die NutzerInnen von Gütermobilitäts- und Logistikdienstleistungen auf der Nachfrageseite – wie auch der NutzerInnen entlang der Supply-Chain. Nach der Identifikation der personenrelevanten Felder geht es darum zu untersuchen, welche Bereiche der Gütermobilität und Logistik – inhaltlich gesehen – Genderrelevanz aufweisen bzw. in welchem Ausmaß die Genderrelevanz wirksam ist. Insbesondere wird untersucht, welche Rollen bzw. Positionen Frauen in der Branche einnehmen und inwiefern der Genderrelevanz in Forschung und Entwicklung Rechnung getragen wird. In einem nächsten Schritt werden branchenrelevante Unternehmen und Organisationen betrachtet, in denen Frauen bereits in Führungspositionen bzw. in forschungsrelevanten Schlüsselpositionen vertreten sind. Dabei wird untersucht, inwieweit die von Frauen eingebrachten Kompetenzen zu Innovationen in Geschäftsmodellen, Forschung und Unternehmensführung geführt haben bzw. führen können. Außerdem wird beleuchtet, welche (strukturellen und organisationalen) Rahmenbedingungen die Einbindung der Frauen positiv beeinflusst haben. Darauf aufbauend werden Strategien und Leitlinien für eine stärkere Integration von Frauen und für die zukünftig stärkere Berücksichtigung von genderrelevanten Fragestellungen in der Gütermobilität entwickelt – wobei vor allem anwendungsorientierte FTI-Projekte im Mittelpunkt stehen. Bei diesem F&E-Dienstleistungsprojekt ist eine enge Kooperation mit Forschungseinrichtungen der Unternehmen sowie Universitäten und Hochschulen notwendig, die durch innovative und interaktive Methoden in das Projekt eingebunden sind. Zur Durchführung des Projekts haben sich zwei interdisziplinäre Partnerinnen zusammengeschlossen, nämlich die Universität für Bodenkultur, Wien mit zwei Instituten (Institut für Verkehrswesen und Institut für Produktionswirtschaft und Logistik) und B-NK GmbH, Büro für nachhaltige Kompetenz (Verkehrsplanung, Unternehmensberatung, Genderforschung). So können die Themen Gütermobilität, Logistik und Gender optimal von wissenschaftlicher sowie unternehmerischer Seite beleuchtet werden.

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