Fahrrad


Neue Wiener Pumpe in der Peter-Jordan-Straße beim Türkenschanzpark

Auf unsere Initiative wurde am Eingang Türkenschanzpark vis-a-vis der TÜWI-Baustelle eine allgemein zugängliche Luftpumpe aufgestellt. Danke an die Mobilitätsagentur Wien!

Verbesserungsvorschläge zu Radrouten?

Diese könnt ihr bei folgenden Homepages posten:

https://crowdlynx.com/de/o/radwien/call/verbesserungsvorschlage-fur-radrouten-in-wien 

http://www.fahrradwien.at/wunschbox/

http://www.stimmefuersrad.at

Fahrrad diebstahlsicher abstellen

Profis öffnen alle Schlösser innerhalb einer Minute, Gelegenheitsdiebe stehlen die am schlechtesten gesicherten Fahrräder. Wie lässt sich das Risiko eines Fahrraddiebstahls reduzieren?

1.       Wo stelle ich mein Fahrrad ab?

An einem möglichst stark frequentierten Ort; Diebstähle häufen sich, wo unbemerkt hantiert werden kann. Für Diebe attraktive, teure Fahrräder nicht immer am selben Ort abstellen – erschwert Auftragsdiebstahl.

2.       Wie schließe ich mein Fahrrad richtig ab?

Je länger es dauert, ein Schloss zu öffnen, umso größer ist die Chance, dass Diebe vor einem Diebstahl zurückschrecken bzw. von Passanten gestört werden. Ein gutes Schloss zu finden ist nicht einfach; im Internet lassen sich viele Tests finden. Nicht empfehlenswert sind dünne Spiralkabel und Zahlenschlösser. Auf der Grafik rechts finden sich Empfehlungen des bmvit für ein sicheres Absperren des Fahrrads.

3.       Was tun wenn das Fahrrad weg ist?

Bei jedem Diebstahl sollte eine Anzeige bei der örtlichen Polizei gemacht werden. Sehr hilfreich sind ein Foto und möglichst viele Daten zum Fahrrad. Die Polizei nutzt eine Datenbank, mit Rahmennummern / Codiernummern gestohlener und wiederaufgefunder Fahrrädern. Wir empfehlen, schon beim Erwerb eines Fahrrades folgendes Formular auszudrucken und auszufüllen: http://www.bmi.gv.at/cms/BK/praevention_neu/info_material/files/Fahrradpass.pdf

4.       Wer ersetzt mein gestohlenes Rad?

Viele Haushaltversicherungen ersetzen ein Fahrrad nur wenn es in den eigenen vier Wänden (auch Kellerabteil) verschlossen abgestellt war. Beim Kauf des Fahrrades werden oft Zusatzversicherungen angeboten. Eigene Diebstahlversicherungen nur fürs Rad gibt es z.B. bei der Radlobby: https://www.radlobby.at/diebstahlversicherung.

5.       Wie läuft so ein Diebstahl eigentlich ab?

Folgende Videos zeigen wie leise und schnell ein Diebstahl ablaufen kann. Aber auch wie Passanten auf einen offensichtlichen Diebstahl reagieren:

https://www.youtube.com/watch?v=6AdugFzCi24

https://www.youtube.com/watch?v=rhPzF-hyC7Q

 

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.argus.or.at/tipps/fahrraddiebstahlverhindern

Für Fragen und Anregungen stehen wir unter mobilitaetsmanagement(at)boku.ac.at gerne zur Verfügung.

Keine Citybikes an den BOKU Standorten Türkenschanze und Muthgasse/U Bahnstation Heiligenstadt! Warum?

Leider wird es vorerst keine Citybikes an den BOKU Standorten geben. Dieses hat mehrere Gründe:

1.       Generell kein weiterer Stationenausbau in Wien

Derzeit gibt es 120 Citybike Stationen. Es gibt vorerst keine weiteren Stationen in Wien.

2.       Zu geringe Stationsdichte im Umkreis der U-Heiligenstadt

Es gibt nur eine Citybike Station im Umkreis von 1200 m ( 5 Radminuten)  von der U Heiligenstadt. Citybikes sind vor allem dann erfolgreich, wenn für die Strecke, die gefahren werden soll, die Entlehndauer 10 Minuten nicht überschreitet. Ab 10 Minuten Fahrtzeit sinkt die Anzahl der Fahrten rapide ab.

3.       Topografische Lage des Standorts Türkenschanze

Die Fahrräder würden vor allem Stadteinwärts (bergab) genutzt werden. Ein zusätzliches Fahrzeug müsste die Fahrräder wieder bergauf fahren. Laut dem Betreiber von Citybikes sind die Kosten dafür nicht tragbar.

4.       Für beide Standorte ist kein ausreichender Mischverkehr gewährleistet

Mischverkehr in diesem Sinne bedeutet eine ausgewogene Nutzung der Citybikes zu unterschiedlichen Zwecken. Werden die Fahrräder für verschiedene Zwecke wie zum Beispiel zum Einkaufen, für sonstige Erledigungen, für den Weg zur Arbeit und in die Uni genutzt, kann eine gute Verteilung der Räder an den verschiedenen Stationen realisiert werden. Es gibt keine Fokussierung auf bestimmte Uhrzeiten und bestimmte Richtungen.

Keine E-Bikes?

Der Einsatz von E-Bikes (Pedelacs) für die leihweise Nutzung zwischen den Standorten Türkenschanze und Muthgasse wurde geprüft und als ungeeignet für die BOKU Standorte eingestuft. Warum?

 

  • Die Gesamtkosten für 10 E-Bikes,  1 Rückgabestationen in der Muthgasse und 1 Station auf der Türkenschanze  an denen die Fahrräder geladen werden und diebstahlsicher abgestellt werden können sowie Verwaltungskosten belaufen sich auf 70.000 Euro im ersten Jahr.
  • Bislang gibt es kein funktionierendes E-Bike Verleihsystem in Europa, von dessen Erfahrungswerten profitiert werden könnte.
  • Elektromobilität ist nur empfehlenswert, wenn die Stromerzeugung ausschließlich aus erneuerbaren Energieträgern erfolgt. Diese Voraussetzung wird von der BOKU nicht erfüllt.
  • Die Akkus stellen derzeit ein Problem für die Umwelt dar. Sie müssen  nach einer gewissen Anzahl an Ladezyklen ausgetauscht und entsorgt werden. Derzeit gibt es kein Recyclingsystem für die Lithium Zellen.
  • Bei tiefen Temperaturen bzw. Frost können die Akkus keine ausreichende Motorleistung mehr erzeugen. Eine zusätzliche Heizung für die Akkus wäre notwendig.