Forschung


Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-07-05 - 2025-09-05

Das LArchiv sammelt und bewahrt Daten und Dokumente zur Geschichte der österreichischen Landschaftsarchitektur und sichert somit das landschaftsarchitektonische Erbe für die Zukunft. Die Sammlung bildet eine Grundlage, um die Geschichte der Landschaftsarchitektur in Österreich zu erforschen: die Entwicklung von Ausbildung und Berufsstand, den fachlichen und planerischen Diskurs, Biografien von Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten sowie und konzipierte gebaute Projekte. Die Sammlungstätigkeit des LArchiv konzentriert sich zeitlich auf das 20. und 21. Jahrhundert und geographisch auf Österreich. Der analoge Sammlungsbestand beinhaltet Vor- und Nachlässe von Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten (Pläne, Skizzen, Verträge, Korrespondenzen, Modelle, Bild-, Film- und Tonmaterial). Die digitale Sammlung umfasst Daten zu rund 500 Personen, deren Werken und Publikationen sowie Informationen zu Ausbildungsstätten und Fachorganisationen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-07-01 - 2017-10-31

Die Studie untersucht, analysiert und stellt basierend auf der Genese des Landschaftsraumes mit dem zentrale Bereich Steinbruch Mühldorf und Schloss Hainfeld die landschaftstypologischen Qualitäten des Raumes im Kontext der Großlandschaft des südoststeirischen Hügellandes (Vulkanland) dar. Ziel ist die landschaftlichen Qualitäten über folgende Ebenen zu erarbeiten, um daraus folgende Entwicklungspotenziale zu formulieren. Aus Sicht der … • naturräumlichen Entwicklung der Landschaft (Klima, Landschaftsstruktur, Geologie, Morphologie, Flora und Fauna, Gewässer,…) • kulturräumlichen Entwicklung des Raumes (Bewirtschaftungsformen, gewerbliche, industrielle Nutzungen, …) • gestalterischen Wirkung (landschaftsästhetische und notsphärische Raumqualitäten) • demographischen und soziokulturellen Entwicklung (Siedlungsaktivitäten, Funktions- und Nutzungsansprüche innerhalb der Gemeinde Feldbach) Die Studie liefert in diesem Sinne eine Entscheidungsgrundlage für weiterführende räumliche Entwicklungen aus Sicht der Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-05-17 - 2017-12-16

Veränderungen in der Gesellschaft zeigen sich auch durch veränderte Ansprüche an den öffentlichen Raum. Mit dem jüngsten Zustrom von Geflüchteten nach Österreich sind Bevölkerung, Verwaltung und Regierung nicht nur mit einer Situation von gesteigerter Diversität konfrontiert sondern auch mit einem Mangel an Wissen zu den quantitativen und qualitativen soziodemographischen Daten der Geflüchteten (Buber-Ennser et al., 2016). Eine ähnliche Forschungslücke besteht auch in Bezug auf die Nutzung des öffentlichen Freiraums durch Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge; diese Forschungslücke ist insofern folgenschwer als der öffentliche Freiraum eine Schlüsselrolle für soziale Kohäsion und Integration spielt (Dangschat, 2000). Trotz der zentralen Rolle von öffentlichem Freiraum für soziale Kohäsion und Integration gibt es zurzeit noch wenige Studien, die Fragen der Freiraumnutzung, der Qualität des Wohnumfeldes und der Migration gemeinsam bearbeiten. Darüber hinaus beschäftigen sich wenige mit Geflüchteten. Aussagen aus vorhandene Studien, z.B. aus England, Italien oder Dänemark (z.B. Valentine et al., 20009; Cancellieri and Ostanel, 2015; Rishbeth and Powell, 2013; Hickman and Mai 2015), liefern zwar wertvolle Hinweise, können jedoch nicht unhinterfragt in den Wiener Kontext übernommen werden. Besonders wichtig erscheint es zu überprüfen, welche Wichtigkeit Freiräume in der direkten Nachbarschaft der Unterkünfte von Asylsuchenden haben, welche Freiraumtypen und welche Nutzungsangebote bevorzugt werden, und wie sich das Vorhandensein von Asylsuchenden im öffentlichen Raum auf die Freiraumnutzung und –Wahrnehmung von langansässigen BewohnerInnen auswirken, bzw. welche Potentiale und Konflikte damit verbunden sein können. Die Studie gliedert sich daher in zwei Schritte. In einem ersten Schritt werden Grundaussagen und –themen in Bezug auf Freiraumnutzung durch Geflüchtete und soziale Kohäsion erhoben. Nach einer Strukturierung und Typologisierung der Aussagen wird gemeinsam mit der Auftraggeberin das weitere Vorgehen in Schritt II bzw. IIa vereinbart. Damit werden erste Schritte gesetzt um: • Die Freiraumnutzung von männlichen Asylsuchenden aus unterschiedlichen Herkunftsländern zu erfassen • Aktuelle und potenzielle Nutzungskonflikte zu erkennen • Ein „Stimmungsbild“ über das Leben im öffentlichen Raum in Wien zu erfassen • Im kleinen Kreis zum Kennenlernen und Austausch beizutragen • Empfehlungen zur Standortsuche von Grundversorgungseinrichtungen vorzubereiten

Betreute Hochschulschriften