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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-09-01 - 2020-12-31

Das Projekt untersucht Nutzungsmöglichkeiten und Potentiale von ÖBB-Freiflächen, die nicht betrieblich genutzt werden, sich nicht im Gefahrenraum befinden und keine unmittelbare betriebliche Funktion erfüllen. Dies betrifft z.B. Flächen neben der Bahntrasse, wie Böschungen, Grünflächen, Schutzwälder etc. die sich im Eigentum der ÖBB befinden und für deren Erhalt die ÖBB zuständig ist. Ziel ist die Entwicklung von Nutzungskonzepten für eine synergetische Nutzung und Mehrwertgenerierung dieser aktuell kaum genutzten Ressourcen. Die zentrale Forschungsfrage des Projektes lautet: Welche wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Potentiale ergeben sich durch die Zwischennutzung von ÖBB Freiflächen in Abhängigkeit von unterschiedlichen Flächentypen? Hierzu werden Methoden entwickelt, die Potentiale zu ermitteln und eine extensive Nutzung von Grundflächen, im Einklang mit dem Bahnbetrieb, für verschiedene Zielgruppen attraktiv erscheinen lassen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-05-01 - 2021-04-30

Sustainable urban development initiatives focusing on local, circular and renewable production of food, energy, and water (FWE) can be found virtually anywhere nowadays. However, attention for the impacts of these local solutions at the global level has lagged behind. The GLOCULL project aims to develop a co-creative Urban Living Lab approach for innovations in the FWE nexus that are both locally and globally sustainable. This novel approach will be described in context-sensitive implementation guidelines and supported by a participatory assessment tool kit. The guidelines and the tool kit will be developed through transdisciplinary action research in seven Urban Living Labs, combined with an integrated, model-supported assessment of local-global interactions in the FWE nexus.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-05-01 - 2019-04-30

Die Vielfalt an Ökosystemen, Arten und auch an genetischer Diversität innerhalb von Arten stellt als Biodiversität die Grundlage menschlicher Existenz dar. Menschliches Wohlbefinden ist stark von Funktionen und Leistungen abhängig, welche von unseren Ökosystemen und Landschaften geliefert werden. Dieses Bewusstsein wurde durch das Millennium Ecosystem Assessment 2005 angestoßen und hat eine Debatte über die nachhaltige Nutzung unserer Umwelt angeregt. Da Biosphärenparke Modell-Regionen für eine nachhaltige Nutzung angesehen werden, kann man hier die Zusammenhänge von ausbalancierter menschlicher Nutzung und der Umwelt untersuchen. In diesem Rahmen spielt das Monitoring eine fundamentale Rolle. Ein erfolgreiches Monitoring kann nur mittels Indikatoren erreicht werden, welche die ökologische und sozio -kulturelle Entwicklung - als zwei Säulen der Nachhaltigkeit - abbilden. Ökosystemleistungen bieten sich für diesen Zweck optimal an, da sie nicht nur den aktuellen Status der Landnutzung abbilden, sondern auch als ein Kommunikationsmittel mit Akteuren und der lokalen Bevölkerung eingesetzt werden können. Das Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines integrativen Indikatoren-Satzes für das BRIM (Biosphere Reserve Integrative Monitoring) im Biosphärenpark Wienerwald basierend auf dem Konzept der Ökosystemfunktionen und -leistungen (MEA 2005). Wir werden den Einfluss sozio-kultureller Auswirkungen auf die bestehenden Landschaftsleistungen auf regionaler Ebene mittels einer Kapazitätsmatrix bewerten, welche in Zusammenarbeit mit den Stakeholdern entwickelt wird. Im zweiten Schritt wird die genauere lokale Skalenebene mittels Leistungsindikatoren untersucht. Alle Bewertungen sind in einem räumlichen Referenzrahmen eingebettet, um Skalenebenen, Themenschwerpunkte, Leistungsparameters und die dafür notwendigen Indikatoren zu verlinken. Die Ergebnisse werden als Spinnennetzdiagramme und Karten visualisiert. Um eine Empfehlung für eine Kerngruppe an BRIM-Indikatoren aussprechen zu können, werden die Ergebnisse der regionalen und lokalen Ebene miteinander verglichen. Abschließend werden wir ein Modell für die nachhaltige Bereitstellung von Landschaftsleistungen entwickeln, welches auf den Sevilla-Kriterien basieren wird. Dieses soll als Grundlage für die Reduktion von Vulnerabilität im Biosphärenpark dienen und auch auf andere Biosphärenreservate übertragbar sein.

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