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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-04-01 - 2020-03-31

CLUDEX analysiert den mikroklimatischen Einfluss von großvolumiger urbaner Verdichtung im Gebäudebereich durch die Erhöhung der Gebäudemassen. Gebäudehöhen und Adaptierung der Zonierung der Gebäudehöhen werden im städtebaulichen Quartieren in Wien modelliert. Mikroklimatische Bedingungen werden unter aktuellen und zukünftigen klimatischen Bedingungen simuliert. Windverhältnisse, Temperaturverteilung während Hitzeperioden sowie Verbesserung an Gebäuden werden in Simulationen berücksichtigt. Die Ergebnisse und mögliche Anpassungsmaßnahmen, um besser mit Hitzeeffekten umzugehen werden mit relevanten Interessenvertretern diskutiert.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-01-01 - 2019-06-30

Im Verbandsgebiet des Abwasserverbandes an der Traisen kam es bei Starkregenereignissen in den vergangenen Jahren immer wieder zu Überflutungen im Siedlungsraum. Durch die prognostizierte Zunahme an Starkregenereignissen durch den Klimawandel ist mit einer höheren Wahrscheinlichkeit mit Überflutungen zu rechnen, wenn im Einzugsgebiet keine Gegenmaßnahmen getroffen werden. Gegenstand des Projekts ist die Untersuchung der derzeitigen Situation im Abwasserverband an der Traisen aus Sicht von Siedlungswasserwirtschaft und Raumplanung. Das Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer Methode zur siedlungswasserwirtschaftlichen Analyse des Adaptierungs- bzw. Entkoppelungspotentials räumlicher Strukturen. Diese baut auf von Ingenieurbüros erhobenen Daten der abflusswirksamen Flächen auf, und erweitert diese um räumliche Daten zu Gebäudetypen, Flächennutzung, Flächenverfügbarkeit und Eigentümerstruktur. Darauf aufbauend erfolgt die Analyse der Anpassungsfähigkeit von Strukturtypen im Hinblick auf unterschiedliche Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung sowie die Abschätzung der Auswirkungen dieser Maßnahmen. Im Zuge des Projekts wird eine für das gesamte Verbandgebiet übertragbare methodische Vorgangsweise entwickelt. Diese wird, je nach verfügbarer Datenbasis in ausgewählten Teileinzugsgebieten angewandt und getestet. Das Ziel ist es, prioritäre Handlungsfelder zur Verbesserung der Überflutungsproblematik zu identifizieren. In einem Teileinzugsgebiet des Verbandsgebiets wird in Workshops mit politischen Entscheidungsträgern, Stakeholdern und Projektbeteiligten eine integrative räumliche Strategie der Siedlungsentwässerung formuliert und unterschiedliche Entwicklungsszenarien aufgezeigt werden. Abschließend erfolgt eine Vorstellung und Diskussion der Methodik mit allen Mitglieder des Abwasserverbands, um die Übertragbarkeit der Ergebnisse sicher zu stellen. Die Projektbearbeitung erfolgt in Kooperation mit lokalen Ingenieurbüros und Gemeinden, welche die erforderlichen Daten zur Verfügung stellen
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-12-01 - 2019-12-31

Das Steiermärkische Raumordnungsgesetz eröffnet den Gemeinden die Möglichkeit, zur Begründung des örtlichen Entwicklungskonzeptes verschiedene Sachbereichskonzepte zu erarbeiten, beispielsweise Energiekonzepte. Im Rahmen eines Pilotprojektes (von April 2016 bis Juni 2017) wurden die Inhalte dieser „Sachbereichskonzepte Energie“ erarbeitet, bezüglich Methodik und Erkenntnissen präzisiert und in einem Leitfaden dokumentiert. Voraussetzung für den breiten Einsatz des Leitfadens in den Gemeinden ist allerdings ein räumlich und sachlich hoch aufgelöster Datensatz, der die energie- und klimarelevante Ausgangssituation der jeweils betrachteten Gemeinde darlegt. Ziel des Projektes sind daher die Konzeption und der Aufbau einer landesweiten, in das GIS Steiermark zu integrierenden Geo-Datenbank, die sowohl auf Gemeindeebene als auch in einem 250m-Raster nach Nutzungs- und Mobilitätsarten differenzierte Strukturdaten sowie auf deren Basis modellierte Daten zu Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen zur Verfügung stellt („Eröffnungsbilanzen“). Darüber hinaus werden lokal verfügbare Potenziale erneuerbarer Energien aufgezeigt. Die Eröffnungsbilanzen können einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion über Energiewende und Klimaschutz sowie zur Sensibilisierung von Bevölkerung, Wirtschaft, Verwaltung und Politik leisten. Demnach können differenzierte Kenntnisse über Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen in verschiedene energie- und klimarelevante Tätigkeitsfelder der Gemeinden einfließen (Raumplanung, Infrastrukturentwicklung, Erarbeitung von Energiewende- und Klimaschutzstrategien, Erstellung von Mobilitätskonzepten). Im Anschluss an die landesweite Erarbeitung der Eröffnungsbilanzen folgt eine Schulungs-, Beratungs- und Evaluierungsphase. Sie umfasst Veranstaltungen, die in die Erfordernisse der Energieraumplanung und in den Leitfaden einführen, „problemgeleitete Workshops“, in deren Rahmen örtliche Raumplaner in der praktischen Anwendung des Leitfadens und der Eröffnungsbilanzen unterstützt werden, sowie eine abschließende Evaluierung und allenfalls Adaptierung von Leitfaden und Geo-Datenbank. Mit diesem Coaching der örtlichen Raumplaner soll ein Lernprozess eingeleitet werden, der raum-. mobilitäts-, energie- und klimarelevante Agenden umfasst.

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