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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-08-01 - 2018-03-31

Die Erhaltung der Nahversorgung ist eine zentrale Herausforderung in der ländlichen Entwicklung. Vom Rückgang sind vor allem dünner besiedelte und kleinstrukturierte Regionen betroffen. Insbesondere sind ältere Personen und wenig mobile Personen von der Veränderung des Angebotes betroffen. Ziel der Studie „Zukunft.Nahversorgung“ ist die Ausarbeitung einer „Handlungsanleitung“ für NeueinsteigerInnen und GründerInnen im Bereich der Nahversorgung. Dazu wird eine differenzierte Methode zur Auswertung und Darstellung der aktuellen Situation der Nahversorgung in den burgenländischen Gemeinden ausgearbeitet. Basierend auf diesen Daten und der Erfassung der aktuellen Trends und Formen in Bezug zur Nahversorgung (Praxis-Beispiele) werden Empfehlungen für Maßnahmen ausgesprochen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sondierung von Fördermöglichkeiten sowie Überlegungen zu Strukturen für eine längerfristige Unterstützung der Nahversorgung.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-11-01 - 2020-10-31

Die Begrünung von Stadtquartieren als Anpassungsstrategie der Städte an den urbanen Hitzeinseleffekt und den Klimawandel gewinnt im Inland und international zunehmend an Bedeutung, hat aber bisher weit weniger Beachtung erhalten, als beispielsweise gebäudebezogene Technologien zur Anpassung. In der Umsetzung steht eine Reihe von Hemmnissen im Weg. Auf dem ehemaligen Coca Cola Areal in Wien entsteht derzeit ein neuer, grüner Stadtteil mit rund 1.000 Wohnungen nach dem Leitbild der Biotope City. Mit dem Forschungsprojekt „Biotope City - Bauanleitung für die grüne Stadt der Zukunft“ besteht die einmalige Möglichkeit die Entstehung eines grünen Stadtteils von der ersten Idee bis hin zur Fertigstellung und dem Bezug wissenschaftlich begleiten zu können und die Erfahrungen übertragbar für andere Stadtentwicklungsprojekte zu machen. Zentrale Zielsetzung des Projekts ist die Generierung von Bestandteilen einer realitätsgerechten, verallgemeinerbaren und übertragbaren Bauanleitung für die grüne Stadt der Zukunft. Zur Erreichung dieses Ziels werden folgende Themenfelder und Herausforderungen in der Entwicklung grüner Stadtteile bearbeitet: (1) Qualitätssicherung und Begleitforschung des Biotope City Quartiers, (2) Klärung von verfahrenstechnischen Regulativen und Einschränkungen, (3) Analyse der Biotope City als Sozialraum und der Herausforderungen in der Pflege, erforschen von (4) neuen Lösungsansätzen für Begrünungsmaßnahmen und (5) neue Lösungsansätze für Stoffkreisläufe sowie (6) Analyse des Mehrwerts einer Biotope City für die Stadt anhand eines Vergleichs mit (internationalen) Vorbildern und Beispielen. Die Erarbeitung der Bauanleitung für die grüne Stadt der Zukunft, als zentrales Ergebnis des Projekts, liefert die notwendige Grundlage für die erfolgreiche Realisierung und gibt dem Projekt einen modellhaften Charakter.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-01 - 2020-08-31

Das städtische Wachstum und die zunehmende Verdichtung in städtischen Räumen setzen urbane grüne Infrastruktur unter Druck und führen zu ihrem Verlust. Die Veränderungen des Weltklimas verstärken den sogenannten urbanen Hitzeinseleffekt (UHI) und bewirken zahlreiche negative Folgen für BewohnerInnen. Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, dass urbane grüne (und blaue) Infrastruktur einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion dieser Hitzebelastung leisten kann. Das Projekt verfolgt vier zentrale Ziele: (1) Ein „Proof of Concept“ eines Regelkreises und Tool-Sets zur Steuerung, Optimierung und Evaluierung einer grünen und klimasensiblen Stadt(teil)planung bestehend aus dem Grün- und Freiflächenfaktor (GFF) als städtebauliche Maßzahl und Instrument zur Steuerung und Planung grüner Infrastruktur, dem GREENpass als Optimierungsinstrument für die mikroklimatischen Wirkungen grüner Infrastruktur auf Parzellen- und Quartiersebene, dem MUKLIMO_3 Stadtklimamodell als Evaluierungsinstrument für die mesoklimatische Wirkung auf Stadtebene sowie Cosmo-CLM als regionales Klimasimulationsmodell; (2) Sichtbarmachung, Bewertung und Abstimmung der klimatischen Wirkungen und soziokulturellen Ökosystemdienstleistungen unterschiedlicher urbaner grüner Infrastruktur im GFF und verschiedenen Klimamodellen und -simulationen; (3) Entwicklung eines Verfahrens zur Harmonisierung der Instrumente und Modelle sowie Klärung der Schnittstellen der Klimamodelle und Aufzeigen der Möglichkeiten für die Planung; (4) Testen und evaluieren des Tool-Sets anhand von zwei Case Studies zur Analyse der unterschiedlichen Einsatzbereiche des Tool-Sets für eine grüne und klimasensible Stadt(teil)planung.

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